"Quake" feiert Geburtstag
Das Kult-Game "Quake" feiert diese Woche seinen fünften Geburtstag. "Quake" hat, ähnlich wie "Doom", ein ganzes Genre geprägt und revolutioniert.
"Quake" war der erste echte First-Person-Shooter in 3D, und das erste Online-Game, das mehr als acht Teilnehmer gleichzeitig spielen konnten. Weitere Neuerung: Die Teilnehmer konnten dabei jederzeit in das Spiel ein- resp. aus ihm wieder aussteigen.
Ebenso bahnbrechend waren die "Mods", durch die sich Design und Architektur des Games nach Belieben modifizieren ließen.
"Happy 5th Birthday, Quake!"
Die Fan-Site "Methos Quake" hat anläßlich des fünften Geburtstags
eine Seite mit Fakten und Details zur Geschichte von "Quake"
eingerichtet. Sie enthält unter anderem eine exakte Chronologie der
Veröffentlichung [beginnend mit der Veröffentlichung der Shareware
am 22. Juni 1996 bis zum 2001 erschienen "Quake 3: Arena v1.29"],
eine Übersicht über die unzähligen "Quake"-Klone sowie eine
Auflistung aller Preise, die "Quake" je gewonnen hat. Als besonderes
Extra gibt es ein exklusives Interview mit John Romero und Tim
Willits, die 1996 bei id Software an der Entwicklung von "Quake"
beteiligt waren.
"Methos Quake"-Fan-Site
"Quake" bei id SoftwareVorwurf der Gewaltverherrlichung
Eng mit der Geschichte von "Quake" verbunden ist der Vorwurf der Gewaltverherrlichung. 1999 etwa entbrannte nach dem Massaker an einer US-High-School in Littleton eine heftige Debatte darüber, ob "Quake" und "Doom" durch ihre Darstellung von Gewalt eine Mitschuld an der Wahnsinnstat zukäme.
Bereits 1997 musste sich "Quake"-Produzent id Software vor Gericht verantworten, nachdem ein Teenager, der als passionierter "Quake"-Spieler bekannt war, in seiner High School drei Mitschüler getötet hatte.
"Not guilty"
Das Gericht hat id Software damals von diesem Vorwurf allerdings
freigesprochen.
Seit Massaker Hexenjagd auf Doom und Quake
Quake nicht für Amoklauf verantwortlich
