GPS überführt Autoraser
In den USA ist ein Prozess anhängig, in dem es um die Verlässlichkeit von GPS [Global Positioning System] und die Datenschutzaspekte der Technologie gehen wird.
Ein Fahrer hat eine Autovermietung verklagt, da sie von ihm 450 USD für Geschwindigkeitsübertretungen verlangt hat, die mit dem eingebauten GPS-Navigationssystem festgestellt wurden.
In den Geschäftsbedingungen des Autoverleihs ist eine maximale Geschwindigkeit von 79 Meilen pro Stunde [ca. 127 km/h] angegeben, an die sich der Fahrer dreimal nicht hielt.
Für Geschwindigkeitübertretungen sieht der Mietvertrag eine Strafe von 150 USD vor. Diese Klausel hatte der Mieter allerdings übersehen.
Fahrzeugortung in EchtzeitAuto- vs Datenschutz
Der Automieter, von dessen Kreditkarte die Strafe für die Geschwindigkeitsübertretungen schon vor der Rückgabe des Autos abgebucht wurden, will jetzt gerichtlich klären lassen, ob die Überwachung mittels GPS rechtens war.
Der Anwalt der Autovermietung ließ unterdessen verlauten, dass es der Firma nur um den Schutz der eigenen Fahrzeuge gehe.
