"Lara Croft gräbt sich das eigene Grab"
Lara Croft hat in Gestalt "der Hollywood-Schönheit Angelina Jolie die amerikanischen Kinos erobert" [dpa]. Allerdings hat sie dabei die US-Kritiker nicht überzeugt, die den Streifen samt und sonders verrissen.
Der nach dem gleichnamigen Spiel gedrehte Film "Tomb Raider" ließ am Wochenende kommerziell alle anderen Filme weit hinter sich und spielte nach Studioangaben vom Sonntag umgerechnet 55,6 Millionen Euro ein.
"Tomb Raider" ist damit die bisher weitaus erfolgreichste Adaption eines Computerspiels für das Kino.
Der FilmGrabmusik
Die US-Kritik war allerdings im Gegensatz zu den Zuschaeurn alles andere als begeistert: "Digging its own grave" titelte besonders bitter "San Francisco Gate".
Die "New York Times" ordnet den Film allenfalls als "Schlafmittel" ein und das Branchenblatt "Daily Variety" fand den Kinobesuch ähnlich interessant, wie beim Videospielen zuzusehen.
Spiel-Fortsetzung fraglich
"Tomb Raider - Der Film" startet am 29. Juni in den österreichischen Kinos.
Ob es allerdings in absehbarer Zeit auch eine Fortsetzung des Spiels geben wird, ist derzeit ungewiss. Frühestens Ende 2002 soll laut Hersteller Eidos der nächste Teil des Games auf den Markt kommen.
Das Spiel
