16.06.2001

THINK DIFFERENT

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Apple und die Church of Satan

Nachdem Apples Rechtsabteilung mit Kopien von iMac-Design und Aqua-Look zu tun hatte, stört man sich nun an unerwünschter Werbung.

Das Bekenntnis der kalifornischen "Church of Satan" zum Prinzip Macintosh wurde dem in US-Schulen groß vertretenen Betriebssystem offenbar als abträglich erachtet.

Verlorene Unschuld

Nach einem längeren Briefwechsel zwischen Peter Gilmore und Arent Fox, der Kanzlei, die für Apples Rechtsangelegenheiten zuständig ist, wurden jegliche Referenzen zu Apple oder Macintosh von der Seite genommen.

Für Peter Gilmore ging damit eine Institution, die für Individualismus und Non-Konformität stand, verloren:

"Der Macintosh wurde mit einem Werbefilm eingeführt, in der eine junge Frau durch gesichtslose Massen eilt und das TV-Bild eines orwellschen Diktators zerstört. Heute müsste das Gesicht des Diktators das von Steve Jobs sein, wobei dessen Anwälte die Rolle der Masse übernehmen und sich nur zeigen, um der Frau das Bein zu stellen."