Ericsson erhält Auftrag aus China
Der schwedische Telekomausrüster Ericsson hat von chinesischen Telekombetreibern einen Ausrüstungsauftrag im Volumen von mehreren hundert Millionen USD erhalten.
Die Rahmenvereinbarung über GSM-, CDMA- und Multiservice-Netze für die Mobilfunkbetreiber Jiangsu Mobile Communications Co und China Unicom Jiangsu Branch sowie von der China Telecom Jiangsu Corporation habe einen Wert von 850 Millionen USD, teilte Ericsson heute in Stockholm mit.
Die Rahmenvereinbarung sei von erheblicher strategischer Bedeutung für das Unternehmen. Die Ericsson-Aktie legte an der Börse Stockholm moderat um ein Prozent auf 53,50 schwedische Kronen zu.
"Starke Entwicklung"
"Die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung zeigt die
kontinuierlich starke Entwicklung für Ericsson in China und Asien",
sagte Ericsson-Chef Kurt Hellstrom. Branchenexperten schätzen die
Zahl der Mobilfunknutzer im bevölkerungsreichsten Land Asiens
derzeit auf etwa 100 Millionen Menschen.
Ericsson100 Mio. Nutzer in China
Bis zum Jahr 2005 wird mit einem Anstieg auf rund 300 Millionen Handy-Nutzer gerechnet. Mitte Mai hatte die China Unicom bereits Verträge im Gesamtwert von 1,46 Milliarden USD für das erste CDMA-Mobilfunknetz der sogenannten zweiten Mobilfunk-Generation vergeben.
