Der Klang des Internets
Wie hört sich das Internet an? Diese Frage muss sich wohl Lars Kindermann gestellt haben, der auf der Site "The Music of the Internet" die IP-Adresse von Rechnern in Töne umwandeln lässt.
Die mit Hilfe eines fraktalen Kompositionsprogramms erstellten Stücke lassen sich sofort anhören oder als MP3-Datei und - zur Nachbearbeitung - als MIDI-Datei runterladen.
The Music of the Internet
Ganz Ungeduldige können den Aufbau der Songs, bei der jeder der
vier IP-Adressblöcke bestimmten Instrumenten, Oktaven und Tempi
zugewiesen werden, gleich online verändern. 240 statt 180 Beats in
der Minute, und fertig ist ein schweißtreibender Techno-Song mit
Honky-Tonk-Piano-Untermalung. Oder Glockenspiel? Über 100
Instrumente und maximal 11 Stimmen gleichzeitig stehen zur
Verfügung.
The Music of the InternetThe Sound of FutureZone
Das "MusiNum" - Music by Numbers - genannte Programm stützt sich bei der Generierung der Töne nicht nur auf die Adresse der Seite, sondern auch auf die Uhrzeit und das Datum.
FutureZone.orf.at [In IP-Nummern aufgelöst: 194.158.136.93] zwitschert somit je nach Tageszeit mal heiter, mal melancholisch.
Wem die Variationen der eigenen Rechner-Adresse einmal langweilig werden, kann sich mittels Eingabe die Musik jedes beliebigen Rechners im Netz anhören. Oder mit der Freeware "MusiNum" am eigenen Computer offline weiter verfremden.
Fraktale Kompositionen und theoretischer Hintergrund
Fraktale Kompositionen, fraktale Musik-Sites und theoretischer
Hintergrund zu den Algorithmen findet sich auf Lars Kindermann's
MusiNum-Site.
MusiNum - The Music in the Numbers
