"Freak revolutioniert Computerwelt"
Die Autobigrafie des Finnen Linus Torvalds, Vater des offenen Betriebssystems Linux, ist nun unter dem Titel "Just for Fun oder Wie ein Freak die Computerwelt revolutionierte" ins Deutsche übersetzt worden.
Die Autobiografie des als Software-Revolutionär bekannt gewordenen Finnen stellt neben dem Lebensbericht auch eine Art Linux-Insiderbericht über Technologie und Unternehmensphilosophie dar.
Linus, Linux und der ganze Rest
"Es geht so viel um Linux, wie es um Linus geht", sagte
Verlags-Vorstandsmitglied Lisa Berkowitz. Torvalds entwickelte das
kostenlose Softwaresystem Linux als Student vor rund zehn Jahren. Es
verbreitete sich zunächst unter einer kleinen Gruppe von
Programmierern im Internet. Inzwischen wird Linux von rund zwölf
Millionen Menschen genutzt und gilt als ernst zu nehmende Konkurrenz
für kommerzielle Betriebssysteme, etwa das von Microsoft vertriebene
Windows oder das Unix-System.
Linux ist innovativer als SchießpulverPaperback mit Babelfisch
Wer vor dem Kauf des 240 Seiten starken Paperbacks noch zögert, kann sich online einen Eindruck über das Buch verschaffen: Der Hanser-Verlag bietet das vierte Kapitel des Buches zum Download als PDF-Datei an.
Einige Sätze vermitteln allerdings den Eindruck, als wäre das Buch mit dem Babelfisch vom Finnischen ins Englische und dann ins Deutsche übersetzt worden: "Es war der erste Tag,an dem die Geschäfte nach Weihnachten und meinem 21.Geburtstag wieder geöffnet hatten, jenen beiden lukrativsten Tagen in meinem Kalender".
Leseprobe [IV.Kapitel]
