Handys finden Tarnkappenbomber
Eine britische Firma hat nach eigenen Angaben eine Methode entwickelt, um bislang nicht zu ortende US-Tarnkappenbomber aufzuspüren.
Mit Handy-Telefonsignalen könne die Firma Roke Manor Research in der südwest-britischen Stadt Romsey für herkömmliche Radaranlagen unsichtbare US-Klampfflugzeuge vom Typ F117, B1 oder B2 vollkommen "sichtbar" machen, berichtete die Tagezeitung "Daily Telegraph" in ihrer Montagsausgabe.
US-Army "sehr interessiert"
Genauere Angaben zu dem System wollte Projektleiter Peter Lloyd nicht machen, da es sich um geheime Fragen der Verteidigung handle. Die US-Streikräfte seien jedoch "sehr interessiert" an seiner Entwiclklung.
Experten bei Roke Manor zufolge können die Wellen, die bei Telefongesprächen zwischen Sendemasten hin- und hergeschickt werden, zur Ortung der Flugzeuge genutzt werden: Die Maschinen stören die Wellenmuster, die bei der Übertragung von Telefonsignalen entstehen.
Mit Antennen-ähnlichen Empfängern könnten diese Störungen aufgezeichnet und die Position eines Flugzeuges mit Hilfe von Computern und Satelliten-Navigationsgeräten auf zehn Meter genau berechnet werden.
