10.06.2001

BERUFUNG

Neuverhandlung über Nazi-Auktionen

Ein Richter in Kalifornien will prüfen, ob ausländische Gerichte einen US-Internetanbieter Vorschriften über den Inhalt seines Angebots machen können.

Einen Verhandlungstermin habe das US-Bezirksgericht in San Jose noch nicht genannt, berichteten US-Medien am Freitag.

Andernfalls

Andernfalls sollte Yahoo nach Ablauf einer dreimonatigen Frist täglich rund 211.000 Schilling [15.334 Euro] Strafe zahlen.

Yahoo nahm die Angebote von Nazi-Material daraufhin im Jänner aus dem Angebot seiner Internetauktionen.

Das Unternehmen legte aber Berufung gegen das Urteil ein. Die Geschäftspraktiken des kalifornischen Unternehmens fielen nicht in die Zuständigkeit des Pariser Gerichts, argumentierte Yahoo.