Online-Banking noch nicht ausgereift
Finanzdienstleister haben die Potenziale des Internets nach Erkenntnissen einer neuen Studie noch nicht erkannt.
Die Web-Angebote von Banken und Versicherungen seien im vergangenen Jahr zwar weiter verbessert worden, ersetzten jedoch nicht den Gang in die Filialen.
188 Institute in zwei Monaten
Für die Studie untersuchte die Unternehmensberatung Mummert +
Partner in einem Zeitraum von zwei Monaten die Internet-Angebote der
188 größten Kreditinstitute, Versicherungen und Finanzportale im
deutschsprachigen Raum.
Jeder dritte User sucht Finanz-InfosKontokündigung kaum möglich
Der Zahlungsverkehr bleibt die am häufigsten angebotene Leistung der Kreditinstitute: 69 Prozent der Institute bieten die Möglichkeit, online Überweisungen zu tätigen und den eigenen Kontostand abzufragen.
Eine Kontoeröffnung ist inzwischen bei 37 Prozent der Anbieter möglich, 2000 waren es erst sieben Prozent.
Dagegen kann nur bei drei Prozent der Banken per Internet ein Konto gekündigt werden.
Online-Wertpapierhandel
Beim Online-Wertpapierhandel haben die Institute im Vergleich zum
Vorjahr zwar aufgeholt, doch noch immer bieten nur 39 Prozent den
Kauf von Aktien im Internet an. Real-Time-Kurse bieten 30 Prozent,
Kursinformationen auf dem WAP-Handy 22 Prozent der Banken.
Online-Finanzportale auf der User-Hitliste
