Keine Online-Beichten
Mit der Idee einer Online-Absolution ist der Vatikan offenbar nicht einverstanden.
"Man kann online eine Reise buchen, Lebensmittel oder Bücher kaufen - aber die Sünden können niemals online vergeben werden", so der offizielle Standpunkt des Vatikans.
Ein ranghoher vatikanischer Offizieller hat italienischen Medien mitgeteilt, dass demnächst vom Pontifikat ein Dokument veröffentlicht werde, das die Vergebung von Sünden via Internet ausschließe.
"Wundervolles Instrument zur Glaubensverkündung"
"Das Internet ist ein wundevolles Instrument zur
Glaubensverkündung und für geistliche Dienste, aber man wird niemals
online beichten können", wird Erzbischof John Foley, der Vorsitzende
des entsprechenden Konzils, zitiert.
VatikanDas besagte Dokument, das demnächst vorgestellt werde, würde besagen, dass Beichten immer im sakramentalen Kontext eines direkten Gesprächs stattfinden müssten.
