Techno-Wandalismus im Weißen Haus
Die Regierung von US-Präsident George W. Bush hat einem Zeitungsbericht zufolge erstmals eine detaillierte Liste über angebliche Beschädigungen im Weißen Haus durch Mitarbeiter der Vorgänger-Regierung vorgelegt.
Wie die "Washington Post" am Sonntag berichtete, wurden bei dem Regierungswechsel zu Jahresbeginn unter anderem obszöne Graffiti in sechs Büroräumen, zehn durchtrennte Telefonkabel und etwa 100 funktionsuntüchtige Computer-Tastaturen vorgefunden. Zudem seien auf 15 Anrufbeantwortern pornografische Nachrichten hinterlassen worden.
Die ausgebaute W-Taste
Die Computertastaturen litten primär darunter, dass ihnen die
W-Taste - für das W. in George W. Bush - ausgebaut wurden. In den
Kopierern waren kopierte Nacktfotos unter die Papiervorräte gemischt
worden, um so die neue Belegschaft noch nach Wochen an die alte zu
erinnern.
Washington Post-ArtikelDie Liste beinhaltet laut "Washington Post" aber auch weniger subtile Boykottmaßnahmen wie abmontierte Türknöpfe und simplen Souvenir-Diebstahl wie von den Wänden gerissene Präsidentenwappen.
Die Demokraten von Ex-Präsident Bill Clinton wiesen den Bericht über die Zerstörungen im Weißen Haus als übertrieben zurück.
