Mac und Mozilla müssen draußen bleiben
Dem Projekt der Regierung Blair, alle Regierungsstellen und ihre Dienste im Internet zugänglich zu machen, wird vorgeworfen, sich auf einen Software-Partner, nämlich Microsoft, fest zu legen.
Die Site kann nämlich nur mit Microsofts Internet Explorer richtig genutzt werden, anderen Browsern wird entweder der Zugang ganz oder teilweise verweigert
Einschränkung durch Sicherheit
Das Amt des britischen Premierministers rechtfertigte sich, dass
die Einschränkungen durch die Sicherheitsanforderungen entstünden.
Der Browser müsse für 128-Bit-Verschlüsselung geeignet sein und
kommerziell verfügbare Public Key Infrastructure-Produkte benutzen.
Die Site der RegierungDraussen bleiben
"Benutzer von Mac können die Startseite öffnen aber keine Dienste nutzen. Windows-User, die eine Version von Mozilla oder Opera verwenden, sind vollkommen ausgeschlossen. Andere Benutzer, die Linux oder eine Version von Unix als Betriebssystem verwenden, sind ebenfalls nicht willkommen", schreibt der britische Dienst LinuxUser in seiner Juni-Ausgabe.
Open Source PKI
Inzwischen hat die britische Regierung auf die anhaltende Kritik
reagiert und die Open Source-Organisation netproject mit der
Erstellung einer Spezifiktion für eine offene
Verschlüsselungs-Infrasstruktur [PKI] beauftragt.
Netproject
