Killer-SMS für Nokia Handys
Die gestern bekannt gewordene Möglichkeit, die Handys 6210 [Softwareversion 03.04], 6250 [03.00],7110 [04.84] Nokia 3330 [03.05] per SMS abzuschießen, erweist sich bei näherem Hinsehen als sehr theoretisch.
Durch einen Fehler in der Firmware dieser Handys ist es zwar möglich, durch eine SMS mit einem sogenannten User Data Header [UDH] einen Buffer-Overflow in der Software zu erzeugen, die einen Absturz zur Folge hat.
Allerdings sei zum Versenden dieser SMS-Attacken eine "spezielle, technische Infrastruktur" notwendig, sagen die Tester von 2way interactive, die sie allerdings nicht näher definieren.
Keine Rede von Bedrohung
Mit gewöhnlichen SMS-Programmen via Handy ließen sich diese SMS
nicht versenden. Eine Flächen deckende Ausbreitung der SMS-Angriffe
halten sie dehalb auch für unwahrscheinlich und von einer Bedrohung
durch so genannte "Handy-Viren" könne keine Rede sein.
Die ganze WahrheitWas passiert
Die Handys melden das Eintreffen der "Killer-SMS" trotz eingeschaltetem SMS-Signalton nicht, bestehende Sprachverbindungen bleiben aktiv.
Allerdings lassen sie sich nicht mehr beenden, weil das Handy keine Eingaben mehr akzeptiert. Der Akku muss für einen Neustart gezogen werden, bleibende Schäden entstehen nicht.
