Die schwierige Wiedergeburt der Ifabo
Vier Monate nach dem Einstieg der Reed Messe Wien stellt sich die geplante Wiederauferstehung der vor einem Jahr verblichenen Ifabo für Matthias Limbeck, New-Business-Geschäftsführer der Reed Messe Wien, steiniger als angenommen dar.
Bisher hätten für die neu gestaltete und auf Business-Lösungen für klein- und mittelständische Unternehmen spezialisierte Messe erst 218 Aussteller schriftlich zugesagt, womit 8.000 der 12.000 m2 geplanter Ausstellungsfläche verbucht wären.
350 Aussteller erwartet
Insgesamt rechnet Limbeck mit 350 Ausstellern, die vom 11. bis
14. September auf der Ifabo 2001 vertreten sein werden.
Die Misere der alten IfaboKeynote-Speaker Al Gore
Als Keynote-Speakers konnten der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore und der EU-Kommissar für Wirtschaft und Informationstechnologie, Erkki Liikanen, gewonnen werden.
Von den Großen werden sich Microsoft und Compaq erst in den nächsten beiden Wochen endgültig entscheiden, sagte Limbeck. Auch einige Siemens-Töchter wollten auftreten, dem müsse aber erst der Konzern zustimmen.
Leitmesse für Osteuropa
Bis 2003 will Reed Messe Wien mit der Ifabo eine Leitmesse für
den zentral- und osteuropäischen Raum schaffen. Heuer konzentriere
man sich noch auf den österreichischen Markt, es werden aber auch
Road-Shows in Osteuropa und in Israel geplant. 20 bis 30
Unternehmen, davon zwölf israelische auf einem Gemeinschaftsstand,
dürften an der Ifabo 2001 teilnehmen.
Im September '99 wurde ein Relaunch geplantEs müssten allerdings alte Bilder und Imageprobleme ausgeräumt werden. Zutritt wird laut Limbeck nur für Erwachsene über 18 Jahre und geführte Schulklassen möglich sein.
