31.05.2001

ICH BIN DRIN

Fußballer gehen ins Netz

Internet statt Spielerberater - Fußballspieler nehmen ihre Vermittlung selbst in die Hand.

Vertragsamateur Björn Schierenbeck [26] vom deutschen Bundesligaklub SV Werder Bremen bietet seit kurzer Zeit eine Internet-Datenbank an, in der Arbeit suchende Spieler ihr Alter, Einsätze, Vertragslaufzeiten und Spielposition speichern lassen können.

Interessierte Vereine erhalten gegen Erwerb eines Passworts Zugriff auf die Daten und können Kontakt mit den Profis aufnehmen.

Keine Kosten für den Spieler

"Für den Spieler entstehen keinerlei Kosten oder Verpflichtungen", erklärt Schierenbeck.

Der Kicker kann seine Angaben einfach ins Netz stellen. Lediglich die Vereine zahlen eine Gebühr für den Zugriff auf die Daten - zurzeit etwa 750 Mark [383 Euro] für ein halbes Jahr.

Dafür kann ein Klub aber auch Kontakt zu beliebig vielen Spielern herstellen. Allerdings gibt es keine Garantie, dass beide Seiten tatsächlich zusammenfinden. "Wir stellen bei Interesse die Telefonnummern zur Verfügung, alles andere ist dann nicht mehr unsere Sache", sagt der Internet-Spielervermittler.