E-Finance teuer für die Erste Bank
Die im April 2000 gegründete ecetra Internet Services AG, eine Tochter der Erste Bank, war im Rumpfgeschäftsjahr 2000 [27. April bis 31. Dezember] mit hohen Anlaufverlusten konfrontiert.
Wie aus der nun veröffentlichten Bilanz hervorgeht, lagen das negative Ergebnis vor Steuern und nach Zinsen [EGT] und der Jahresfehlbetrag jeweils bei knapp 90 Millionen ATS [6,5 Mio. Euro].
Der Betriebsverlust betrug etwas mehr als 15 Mio. ATS. Schwarze Zahlen seien für das Jahr 2003 geplant, hieß es in der Erste Bank am Montag gegenüber der APA.
Im Internet bietet ecetra eine E-Finance-Plattform, Online-Brokerage-Dienste und ein interaktives Investmentspiel an. Derzeit sind für das Internet-Unternehmen
laut Erste Bank 85 Mitarbeiter tätig.
