23.05.2001

UNZUFRIEDEN

Bildquelle: FuZo

Die besten und schlechtesten Provider

Laut einer Umfrage des Vereins für Konsumenteninformation [VKI] ist jeder zweite der 2,6 Millionen österreichischen Internet-Nutzer mit seinem Provider unzufrieden.

ÖVP-New-Economy-Sprecherin Karin Hakl forderte heute "strenge Qualitätskriterien" für Internet-Provider. Wie diese genau aussehen, sagte sie allerdings nicht.

70 Prozent der Nutzer unzufrieden

Fast jeder zweite der 2,6 Millionen Österreicher, die das Internet nutzen, klagt über Schwierigkeiten mit dem Provider.

In einer Umfrage hat der VKI [Verein für Konsumenteninformation] erhoben, dass nur 30 Prozent aller Kunden mit ihrem Internet-Anbieter vollends zufrieden sind.

21 Prozent beurteilen ihren Betreiber mit der Note Gut. Der Rest ist mit seinem Provider wenig oder gar nicht zufrieden.

Meiste Beschwerden von Kabelnutzern

Aber auch die Qualität der Verbindung ist unter Beschuss: 46 Prozent beurteilen sie in der Regel als nicht befriedigend oder schlecht.

Die meisten Beschwerden zur schlechten Verbindungsqualität kamen von Kabelnutzern.

Nutzer normaler Telefonverbindungen kritisieren ihren Provider in erster Linie bezüglich Geschwindigkeit, ADSL-Nutzer üben Kritik am Preis-Leistungsverhältnis. Lediglich ISDN-Kunden sind in der Regel recht zufrieden mit ihrem Anschluss.

YLine mit meisten Beschwerden

Die meisten Beschwerden unter den fünf größten der mittlerweile 180 österreichischen Internet-Anbieter setzt es in der Umfrage des VKI für YLine mit einer Durchschnittsnote von 3,6 auf einer fünfstufigen Notenskala, gefolgt von Chello [3,0] und A-On [2,5]. Die beste Beurteilung erhielt Netway mit einer Durchschnittsnote von 1,9.