Ein Hardware-Filter auf Linux-Basis
Das US-Unternehmen eSniff hat seine Internet-Filtertechnologie für den Einsatz in Schulen adaptiert.
Die Hardware-Appliance "eSniff 1100" soll den "Missbrauch" von Schulsystemen durch die Schüler unterbinden.
Die Absatzchancen für das Gerät dürften glänzend sein: In den USA müssen alle Bildungseinrichtungen, die von der Bundesregierung unterstützt werden, einen Net-Filter einsetzen.
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Nach Angaben des Unternehmens analysiert der "eSniff 1100" den gesamten Internet-Verkehr einschließlich E-Mails, Chats, ftp-Anforderungen und Druckeraufträgen.
Anstatt Sites zur Gänze zu blocken, verwendet das Gerät linguistische Analysetools, um vordefinierte Inhalte wie Pornografie und Anleitungen zum Bombenbau zu erkennen, zu isolieren und zu speichern, so eSniff. Die Grenzen des Erlaubten können dabei von der Schule selbst festgelegt werden.
Sollte ein Schüler das System für eine "verbotene Aktivität" nutzen, dann wird der Vorgang gespeichert. Gleichzeitig wird eine Aufsichtsperson alarmiert.
Die Hardware-Lösung basiert auf Linux und erfordert keine weitere Programmierung. Das Gerät wird in einem Server-Rack installiert und an das 10/100-Ethernet verbunden. Der "eSniff 1100" ist für Netzwerke mit bis zu 1.000 Teilnehmern konzipiert. eSniff bietet das Gerät auch für Unternehmen an, die ihren Angestellten die Freude am Internet verleiden wollen.
eSniff 1100
