Sega spielt höheren Verlust ein
Der japanische Hersteller von Video-Spielgeräten Sega ist im vergangenen Geschäftsjahr mit seiner Spielekonsole Dreamcast tiefer in die Verlustzone gerutscht.
Wie das Unternehmen heute mitteilte, schwoll der Fehlbetrag in der Gruppe zum Bilanzstichtag am 31. März auf netto 51,73 Milliarden Yen [472 Mio. Euro] nach 42,88 Milliarden Yen im Vorjahr an.
Schwacher Absatz
Vor allem der schwache Absatz sowie außerordentliche Verluste im
Zusammenhang mit der eingestellten Produktion der Verlust bringenden
Dreamcast-Konsole habe zu dem schlechten Ergebnis beigetragen. Der
Umsatz der Gruppe sackte um 28,4 Prozent auf 242,91 Milliarden Yen.
SegaKeine Dividende
Im laufenden Geschäftsjahr will Sega wieder schwarze Zahlen einspielen und erwartet einen Gruppengewinn von netto 2,1 Milliarden Yen und einen Umsatz von 189 Milliarden Yen.
Sega will für das abgelaufene Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Dividende ausschütten.
