21.05.2001

ROAD-SHOW

Bildquelle: cisco

Internet-Telefonie für Unternehmen

Cisco wirbt derzeit mit einer Road-Show für seine VoIP-Löungen [Voice-over-Internet-Protocol], zu denen neben der kostengünstigen und flexiblen Telefonie auch Call-Center-Anwendungen und die Integration anderer Datendienste in die Telefonie gehören.

Cisco hat seinem Produktbündel zu diesen Themen den Namen "Avvid" gegeben [Architecture for Voice, Video and Integrated Data]. Die neuen Anwendungen bringen es auch mit sich, dass der einzelne Anwender Teile der Cisco-Hardware direkt in die Hand bekommt: Im Gegensatz zu den Servern und Routern, die im Hintergrund arbeiten, stehen jetzt Cisco-Telefone direkt auf dem Schreibtisch.

Seit 2. April ist der "Cisco-Avvid-Truck" auf einer Tour durch 30 Länder in Europa und dem Nahen Osten unterwegs. Heute und morgen macht er auf seiner 27.500-Kilometer-Reise Halt in Wien.

Im Truck werden Live-Demonstrationen der verschiedenen "Avvid"-Produkte vorgeführt.

Anwendungen

Die vorgeführten Anwendungen umfassen IP-Telefonie mit Call Manager, Unified Messaging, IP Contact Centre [IPCC] und Content Delivery Networks.

Mit dem Call Manager soll es möglich werden, eine Nebenstellenanlage durch die IP-Telefonie über ein kombiniertes Netzwerk zu ersetzen. Das Unified-Messaging-System soll die einzelnen Kommunikationsmedien miteinander verbinden [Voice-Mail, E-Mail und Fax in einem gemeinsamen Applikationspaket].

Das IP Contact Centre [IPCC] bildet mit dem Intelligent Contact Manager eine Kombination von IP-Telefonie und Call-Center-Lösungen, mit dem Content Delivery Network ist es schließlich möglich, Übertragungen von Video, Video-on-Demand und Videokonferenzen im Netzwerk zu realisieren.

Post-Telefonie over IP

Als zwei der ersten Anwender der "Avvid"-Lösungen in Österreich präsentierte Cisco heute neben dem "Raiffeisen Informatik Zentrum", das nach einem erfolgreichen Pilotprojekt die Technologie unternehmensweit einführen will und auch seinen Business-Kunden VoIP-Lösungen mit Cisco-Technologie anbieten wird, die Post.

"Ein Netzwerk für alle Daten-, Telefonie- und Videolösungen der Post ist das Gebot der Stunde", erklärte Max Schaffer, Chief Information Officer der Post.

Schaffer erklärte weiter, dass in den 2.300 Postämtern, Logistikzentren, Regionalleitungen und anderen Einrichtungen der Post die Telefonie sukzessive auf VoIP umgestellt werden soll.