Mozilla für Linux-Appliances
Mit Nanozilla stellt Tuxia den ersten kommerziellen Embedded-Webbrowser auf Mozilla-Basis vor. Bei gleichem Funktionsumfang wie das Desktop-Vorbild beansprucht er wesentlich weniger Flash- und RAM-Speicher.
Inklusive Java Virtual Machine belegt er rund 10 MByte im Flash-Memory. Damit eignet er sich für den Einsatz in Appliances wie PDAs, Webpads oder Settop-Boxen. Diesen Geräten musste man bisher beim Einsatz von Embedded Linux reichlich teuren Speicher spendieren oder Abstriche an der Browserfunktionalität in Kauf nehmen.
Der kompakte, auf der Gecko-Engine basierende Embedded-Webbrowser Nanozilla erleichtert die Implementation kostengünstiger Linux-Appliances. Dabei bietet der Browser trotz minimalem Speicherbedarf die vom Desktop gewohnte Funktionalität.
TuxiaAlle wichtigen Webstandards
Bei einem Flash-Footprint von rund 9 MByte unterstützt der Embedded-Browser alle wichtigen Webstandards wie HTML 4, XML, CSS und Javascript.
Daneben bringt er eine eigene, Kaffe-basierte Java Virtual Machine mit. Sie benötigt rund 1,1 MByte Speicher.
Hinzu kommen bei Bedarf Plugins wie ein PDF-Reader oder Flash- und MP3-Player. Daneben bietet Nanozilla auch Kompatibilität zum Real Player 8.0.
Interface-Sprachen
Neben Deutsch und Englisch unterstützt der Browser auch
Chinesisch, Japanisch und Türkisch als Interface-Sprachen.
KaffeEigener Window Manager
Nanozilla bringt einen eigenen Window Manager mit und kann daher ohne X-Environment oder Toolkits wie GTK ablaufen.
Über die XML-basierte User Interface Language XUL lässt sich die Bedienoberfläche schnell für den gewünschten Einsatzzweck anpassen oder eine eigene GUI [Graphical User Interface] aufsetzen. Das erleichtert speziell den Einsatz auf Geräten mit relativ niedriger Bildschirmauflösung.
Für mehr Anzeigefläche gerade auf kleinen Bildschirmen sorgt zudem die Möglichkeit zum Ausblenden der Navigationsleiste.
Tuxia integriert den Embedded-Browser in seine Linux-basierte Softwaresuite TASTE für Internet Appliances und Thin Clients.
TASTEDaneben findet sich Nanozilla auch in der Entwicklungs- und Konfigurationsumgebung TSE. Dieses Werkzeug erlaubt Software-Entwicklern und Herstellern ein schnelles Prototyping und Testen ihrer Appliance-Produkte.
TSEEine ausführliche Beschreibung von Mozilla bietet der deutsche tecChannel in einem
Linux-Webbrowser-Test
