Gewinneinbruch bei Hewlett-Packard
Hewlett-Packard hat im zweiten Quartal und in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres wegen der schwächeren Wirtschaftsentwicklung einen starken Gewinnrückgang verbucht.
Das Unternehmen hat in dem am 30. April beendeten Quartalsabschnitt nur noch 319 Millionen Dollar [360 Mio. Euro] verdient oder 66 Prozent weniger als im zweiten Quartal des vorangegangenen Geschäftsjahres. Der Umsatz fiel um vier Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar [13,1 Mrd. Euro].
Der Umsatz schrumpfte im ersten Halbjahr um ein Prozent auf 23,6 Milliarden Dollar [26,7 Mrd. Euro], während der Gewinn um 63 Prozent auf 647 Millionen Dollar [731 Mio. Euro] fiel. Der Pro-forma-Gewinn von 18 [Vorjahresvergleichszeit: 43] Cents je Aktie war allerdings besser als von der Wall Street erwartet.
Hewlett-Packard-GeschäftsberichtMakroökonomie und Hausaufgaben
"Unsere Ergebnisse waren von erheblichen makroökonomischen Herausforderungen und besonders von der Schwäche der Verbraucher- und Kapitalausgaben in den USA und Europa betroffen", erklärte Unternehmenschefin Carly Fiorina.
Sie gab aber offen zu, dass Hewlett-Packard auch hausgemachte Probleme hat.
Das Unternehmen hält die gegenwärtigen Gewinnprognosen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres für angemessen. HP rechnet jedoch angesichts der weiteren Verschlechterung wichtiger Wirtschaftsindizes und der zunehmenden globalen Unsicherheit für das dritte Quartal mit einem stagnierenden Umsatz bis zu einem Rückschlag von fünf Prozent.
