15.05.2001

SUBURB

Bildquelle: ea

Die Sims gehen züchtig online

Nachdem dem Simulationsspiel schon nachgesagt wurde, dass es als Grundlage für alle möglichen wissenschaftlichen Sozialexperimente und sogar für die Erprobung von Stadtplanungstheorien tauglich sei, war die "Sims"-Population aber immer noch auf Einzelrechnern gefangen und konnte so ihr Potenzial nur begrenzt entfalten.

Anfang 2002 soll das populäre Spiel jetzt endlich online gehen, wobei Gruppen von bis zu 30 Teilnehmern sich jeweils eine virtuelle Welt teilen sollen.

Dabei übernimmt jeder Spieler nur noch die Führung einer Figur, was den Charakter des Spiels stark ändert.

Die düsteren Weiten des Netzes

"Sims"-Entwickler Electronic Arts ist allerdings schon jetzt bestrebt, der vernetzten Fantasie Grenzen zu setzen: "Für viele Leute ist [das Netz] der Wilde Westen. Wer weiß schon, was da draußen alles ist?" beschreibt "Sims"-Erfinder Will Wright die Ängste der Vorstadtbewohner, deren Leben im Spiel simuliert wird.

Dementsprechend wird Fluchen und natürlich erst recht Sex auch in der Online-Version des Spiels nicht vorkommen. Zudem wird die Generierung der Add-ons, mit denen man die Spielwelt personalisieren kann, drastisch eingeschränkt.

Monatsgebühren

Die Spieler sollen in der Online-Version Punkte durch Nettigkeiten, Beliebtheit und natürlich Fleiß sammeln, im Gegensatz zur unvernetzten Version kommt dabei auch der Arbeitsplatz als Ort des Geschehens auf den Bildschirm.

Die größten Chancen auf einen hohen Punktestand haben dabei laut Electronic Arts die Spieler, die mit andern kooperieren und beispielsweise einen Pizzaladen betreiben.

Die Online-Version wird rund 50 USD kosten, dazu kommen zehn USD monatliche Gebühren für den Eintritt in die saubere "Sims"-Welt.