14.05.2001

SEMPER ONLINE

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Multimedia-Telefonzellen in Wien

Die Telekom Austria hat neue "Multimedia-Telefonzellen" errichtet, die Internet-Zugang per Münzeinwurf oder Kreditkarte bieten.

Ab sofort können Passanten in Wien an zwei Standorten [siehe unten] surfen, E-Mails und SMS-Nachrichten verschicken. Auch eine "Bildtelefonie" soll möglich sein, so die TA. Das wird offensichtlich nur im Zusammenspiel mit jeweils anderen Standorten funktionieren.

"Der unmittelbare Zutritt zu Internet und E-Mail neben den klassischen Sprachtelefoniediensten wird immer wichtiger", lautet die Erkenntnis der TA.

Eine ADSL-Anbindung mit 512 Kilobit/Sekunde Downstream soll für flotten Datentransfer sorgen.

Die Kameras, die für die Video-Übertragungen eingesetzt werden, können auch Digitalfotos schießen und diese per Attachment weitermailen.

Die Multimedia-Telefonzellen sollen auch Zurufe verstehen. Ein Spracherkennungsprogramm kann Fragen oder gesprochene Sätze in eine Suchmaschinen-Syntax umwandeln.

Münze oder Karte

Die Bezahlung der Multimedia-Dienste kann wahlweise mit Münzen und internationalen Kreditkarten erfolgen. Wie bisher ist ein Mindesteinwurf für die Inbetriebnahme der Dienste erforderlich, wobei der Mindest-"Einwurf" bei Kreditkarten über dem von Münzen liegt.

An den Standorten Schwedenplatz/Ecke Laurenzerberg und Mariahilferstraße 77 sind die Telefonzellen ab sofort im Einsatz.

Sieben weitere Standorte sollen folgen. Diese sind: Schottentor, Stephansplatz [zwei Mal], Südbahnhof, Westbahnhof, Donauzentrum und Flughafen Wien-Schwechat.

In Großbritannien hat British Telecom bereits im November 2000 tausend Multimedia-Telefonzellen in Betrieb genommen.