Der Himmel stürzt nicht ein
IBM-Chef Louis Gerstner hat anlässlich der Präsentation des Jahresausblicks seines Unternehmens für die gesamte Branche kräftig Optimismus verbreitet.
Laut Gerstner wird die Krise der IT-Industrie allgemein viel zu dramatisch dargestellt: "Trotz des Geredes, 'dass der Himmel einstürzt', haben sowohl die Hard- als auch die Software-Investitionen durch Unternehmen im ersten Quartal 2001 ein solides Wachstum von 11,3 Prozent gezeigt."
Gerstner rief dazu auf, angesicht des Platzens der Dot.com-Blase nicht die langfristigen, sehr positiven Wachstumsaussichten aus dem Auge zu verlieren.
Auch der weltgrößte Computer-Hersteller Dell rechnet damit, dass zur Jahreswende die Nachfrage nach PCs wieder zunehmen wird:
Ende 2001 wird alles gutUmsatz- und Gewinnziele bekräftigt
Gerstner hat zudem seine frühere Einschätzung bekräftigt, dass sein Konzern den Umsatz prozentual einstellig und den Gewinn prozentual zweistellig steigern wird.
Gerstner sagte auf einer Analysten-Konferenz am Donnerstag: "Wir glauben an einen einstelligen Umsatz- und an einen zweistelligen Gewinnanstieg." Er nannte allerdings keine weiteren Einzelheiten.
Im ersten Quartal hatte IBM den Umsatz um neun Prozent auf 23,7 Milliarden Euro und den Gewinn um 15 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro gesteigert.
