10.05.2001

MICROSOFT

Patch für DoS-Lücke des Win-2000-Servers

Microsoft muss Windows-2000-Server erneut gegen potenzielle DoS-Attacken patchen. Ein Speicherloch in den Domain-Controllern lässt sich nutzen, um den Server über das Authentifizierungsservice Kerberos lahm zu legen.

Die Speicherlücke steckt in Windows-2000-, Advanced- und Datacenter-Server. NT 4.0 sei nicht betroffen teilte Microsoft im zugehörigen Bulletin MS01-024 mit. Für frühere Windows-Server-Versionen gibt es keinen Support mehr.

Option Neustart

Über die Speicherlücke ist es möglich, eine DoS-Attacke zu starten, indem man den Server mit Zeritfizierungsanfragen bombardiert, ohne den entsprechenden Socket auszulesen. Da Windows 2000 den Speicher nicht freigibt, läuft der irgendwann über.

Nach etwa 4.000 Connect/Disconnect-Runden, so Gründl, akzeptiere Kerberos keine Anfragen mehr. Manuell kann das Speicherproblem nur jeweils mit einem Neustart behoben werden.