Neuer VBS-Wurm quält Windows-Nutzer
Ausgehend von der US-amerikanischen Westküste geht die neue Variante eines E-Mail-Wurms um, diesmal unter dem Namen Homepage.html.vbs.
Wenn der Empfänger der Aufforderung nachkommt, den "Link" Homepage.html anzuklicken, versendet sich der Wurm automatisch an alle E-Mail-Adressen des Microsoft-Outlook-Adressbuchs. Darüber hinaus richtet er nach übereinstimmenden Berichten keine schwerwiegenden Schäden an. Allerdings setzt er die Startseite des Internet Explorer auf eine Porno-Site.
Der Wurm wurde offensichtlich mit dem hinlänglich bekannten "VBS Wurm Generator" erstellt und dann manuell derart nachbearbeitet, dass er durch den Raster gängiger Anti-Virenprogramme fällt.
Inzwischen bieten die meisten Anti-Virus-Programmhersteller bereits ein Update an, das auch diese Wurm-Unterart problemlos erkennt.
Mikko Hypponen: "Breitet sich rasch aus"
Der "Homepage"-Virus tarnt sich als E-Mail mit dem Text: "Hi!
You've got to see this page! It's really cool" ["Hi! Du musst dir
diese Seite anschauen! Sie ist echt cool!"]. Der neue Virus sei
schneller als die bisher bekannten großen Viren wie "ILOVEYOU",
sagte Mikko Hypponen von der finnischen Spezialfirma F-Secure.
Wurm "Anna Kournikova" wütetSorgfalt bei E-Mail-Attachments geboten
Offensichtlich gerät - allen Warnungen zum Trotz - mit schöner Regelmäßigkeit in Vergessenheit, dass beim Erhalt von Attachments per E-Mail grundsätzlich höchste Vorsicht geboten ist. Besonders dann, wenn sie die Extension .vbs tragen.
Erschwerend kommt allerdings hinzu, dass die Anzeige der Extensions bei Windows-Betriebssystemen schon seit längerer Zeit standardmäßig abgeschalten ist. In diesem Fall bleibt von "Homepage.html.vbs" nur mehr "Homepage.html" übrig, was schon bedeutend weniger verdächtig aussieht.
Zuletzt hatte der Wurm "Anna Kournikova" weltweit ca. 500.000 bis 600.000 Computer befallen.
Infos zu VBSWG.X bei Datafellows
