09.05.2001

PR0N

Pornovirus im australischen Parlament

Ein Computervirus hat am Mittwoch Rechner australischer und neuseeländischer Firmen und des australischen Parlaments befallen.

Der Virus zeigt auf den Bildschirmen der betroffenen Computer vier zufällig ausgesuchte Porno-Sites.

Der Virus war offenbar in eine E-Mail-Adressenliste von Mitarbeitern von Abgeordneten und Angestellten des Parlaments gelangt. Die Politiker waren am Mittwoch alle zur Feier der ersten Parlamentssitzung vor 100 Jahren in Melbourne.

Kein Anklang in den USA

Woher der Computervirus stammte, war zunächst nicht klar. Ein Hersteller von Antivirensoftware, Trend Micro, berichtete, er sei das erste Mal am Dienstag in den USA aufgetreten, scheine sich aber dort nicht weiter verbreitet zu haben.

Gotta see this page, dude

Der E-Mail-Virus hat einen Anhang mit dem Titel "home page", und im Text heißt es: "Hi! You've got to see this page! It's really cool."

Wird die E-Mail geöffnet, versendet sie sich automatisch an alle Personen im Adressbuch des E-Mail-Programms.