32 Megabit/s für alle Studenten
Die Al-Bundy-Fans von "No Ma'am" treten zur Verteidigung ihres 1999 bei den Wahlen zur Bundesvertretung der Österreichischen Hochschülerschaft [ÖH] errungenen Mandats an.
Unter dem neuen Listennamen "www.no-maam.at" will die Fraktion vor allem für das leibliche Wohl und den Spaß der Studenten sorgen.
Als Spitzenkandidat geht wie schon vor zwei Jahren der 26-jährige BWL-Student Stefan Sulzbacher von der Kepler-Uni Linz ins Rennen.
Durch die "massive Internet-Präsenz" erwartet er sich diesmal "mindestens so viele Mandate wie der Kommunistische StudentInnenverband und der Ring Freiheitlicher Studenten zusammen", hieß es in einer Aussendung.
No Ma'am32 Mbit/Sekunde für alle
Weitere Forderungen betreffen "32 Megabit Gratis-Standleitungen für jedes Studentenheim, um optimal surfen zu können", und der Einsatz von alternativen Betriebssystemen wie Linux statt Microsoft-Produkten an Uni-Computern.
Absolut nicht einverstanden ist "No Ma'am" mit der "Diskriminierung von Langschläfern" an den Unis: So sollte etwa mindestens ein "Mittagsmenü" in den frühen Abendstunden in der Mensa erhältlich sein und die Öffnungszeiten der Studien- und Prüfungsabteilung von Vormittag auf Nachmittag verlegt werden:
"Echte No Ma'ams besuchen die Uni nie vor 12.00 Uhr." Klausuren sollten wiederum nicht nach Mensafesten bzw. parallel zu Fußballspielen abgehalten werden.
Zwar ist "No Ma'am2 in erster Linie eine Jux-Fraktion, andererseits arbeiten die Mitglieder in der Bundesvertretung und der Universitätsvertretung der Kepler-Uni Linz durchaus mit - was auch von anderen Fraktionen vorsichtig bestätigt wird.
