FBI fahndet mit Hochdruck nach Angreifern
Die US-Behörden fahnden mit Hochdruck nach Unbekannten, die am Freitag die Webseite des Weißen Hauses für mehrere Stunden ganz oder teilweise lahm gelegt haben.
Über mögliche Spuren gab es bis zum Sonntag keine Angaben: Das Bundeskriminalamt FBI hüllte sich in Schweigen.
Erst in der vergangenen Woche hatten US- Behörden vor möglichen chinesischen Hacker-Attacken als "Racheakt" für die Kollision eines amerikanischen Aufklärungsflugzeuges mit einem chinesischen Kampfjet am 1. April gewarnt.
Ein Sprecher des Weißen Hauses bestätigte, dass die Website am Freitagmorgen vorübergehend blockiert war, nachdem Unbekannte sie mit einer "enormen Menge" von Datenmüll bombardiert hatten. [Denial of Service Attack - DoS-Angriff]. Danach war der Zugang zur Webseite für gut zwei Stunden ganz unmöglich und danach vorübergehend stark verlangsamt. An einer Aufklärung wird mit Hochdruck gearbeitet, wie Sprecher Jimmy Orr sagte.
Weißes Haus in WashingtonAuch Website des CIA unter Beschuss
Die Attacken erinnern nach Expertenangaben an die Serie von Vorfällen im Februar 2000, als Yahoo, eBay, CNN.com und andere populäre Webseiten von Hackern stundenlang komplett blockiert waren.
Nach Angaben des Internet-Service-Unternehmens Keynote Systems im kalifornischen San Mateo wurde zudem am Dienstag vergangener Woche eine öffentlich zugängliche Website des US-Geheimdienstes CIA zum Ziel eines ähnlichen Hacker-Angriffs.
