04.05.2001

META-STATISTIK

Bildquelle: orf on

"Bevölkerung steht positiv zur Volkszählung"

Aus der "Generalprobe" der Statistik Österreich für die Volkszählung von vor einem Jahr geht laut Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer [ÖVP] hervor, dass die österreichische Bevölkerung zur Volkszählung überwiegend positiv eingestellt ist.

Bei der "Generalprobe" im Mai 2000 wurden in bundesweit 13 Testgebieten je 800 Einwohner erfasst.

Angenehme Fragen

32 Prozent meinten, Bevölkerungsstatistik sei zwar wichtig, aber "auch ohne Volkszählung möglich". Die restlichen 4,9 Prozent vertraten die Auffassung, es sei keine Volkszählung erforderlich.

Weiters sagten 92,3 Prozent, sie würden die Fragen der Volkszählung nicht als "unangenehm" empfinden, nur 7,7 Prozent waren der gegenteiligen Auffassung.

Pühringers zieht aus diesen Daten folgendermaßen Resumee: "Die Vergangenheit hat gezeigt, dass in einem Zeitraum von zehn Jahren alle Lebensbereiche einem mehr oder weniger starken Wandel unterworfen sind, was zu Unsicherheiten führen kann.

Daher macht es durchaus Sinn, ein Mal in zehn Jahren - ähnlich einem Unternehmen - eine Standortbestimmung durchzuführen. Denn klare Fakten und außer Streit gestellte Entscheidungsgrundlagen bilden die besten Voraussetzungen für effiziente Maßnahmen der Politik, Verwaltung und Wirtschaft."