Das Handy als Kopfschussapparat
Das amerikanische Unternehmen Birdman Weapon Systems schickt sich an, "moderne (Waffen-)Technologie mit modernen Modetrends zu kombinieren".
Was dabei rauskommt, sind Produkte wie der ShotCaller2000 - die wahrscheinlich weltweit erste Kombination aus Handy und 9-mm-Pistole.
"Nokitel", der erste Streich
Gab es in der Vergangheit schon Gerüchte über die als Handy getarnte 22-mm-Pistole "Nokitel", die jedoch zum
Gefeuert sein oder abfeuern
Der Hersteller preist sein Produkt gleich mit drei möglichen Handlungsszenarien an: die Geisel-Situation, der Ehebetrug und das Gefeuert-werden-und-am-Boss-Rache-üben-Szenario.
Jedoch hat das Ding einen Haken: Es feuert auf das Ohr des Benutzers und nicht in die andere Richtung.
Dadurch ergeben sich einige Komplikationen, die der Hersteller jedoch geschickt gelöst haben will. Für die Geisel-Situation könnte das Unternehmen sich vorstellen, das Handy dem Geiselnehmer zur Verfügung zu stellen und mittels eines dreistelligen Codes den Abschuss auszulösen. Gleiche Taktik gilt für die beiden anderen Szenarien: vergessen, verschenken oder in die Hand drücken.
Preis auf Anfrage
Das Handy ist in Schwarz, Grau, Weiß und Blau erhältlich und hat
die Maße 8,8 x 5,5 x 25 cm. Die Lieferung dauert drei Wochen, den
Preis will das Unternehmen erst auf Anfrage per E-Mail angeben.
ShotCaller2000Scherz lass sein
Wobei sich die Frage stellt: Ist das ganze wohl ein Scherz? Wer sich die anderen Produkte von Birdman Weapon Systems anschaut, kommt ins Grübeln: Munition mit Nuklearsprengstoff, 28-Dollar-Gewehre aus Soda-Dosen und mit Steinauslöser, präparierte Waffen für die Jagd in der Nachbarschaft.
Bei näherem Hinsehen sind die meisten dieser "Modewaffen" technisch realisierbar. Und die Sprache, mit der diese Waffen vermarktet werden, ist nicht allzu fern vom herben Sarkasmus anderer Waffenhersteller entfernt.
