Intel drängt auf den Glasfasermarkt
Der Prozessoren-Hersteller Intel will mit dem Kauf von drei spezialisierten Unternehmen verstärkt ins Glasfasergeschäft einsteigen.
Cognet Inc., nSerial Corporation und LightLogic Inc. stellen Komponenten für die opto-elektronische Technologie her. Mit Glasfaserverbindungen ist es technisch möglich, zehn Gigabit Daten in der Sekunde zu verschicken.
LightLogic
LightLogic, wie auch die beiden anderen Unternehmen in
Kalifornien ansässig, entwickelt und verkauft mit seinen
"Transpondern" eine Kombination aus Laser, mikro-optischen Geräten
und "High-Speed"-Elektronik.
LightLogicCognet Inc. und nSerial
Cognet Inc. stellt die in 10-Gigabit-Ethernet-Modulen verwendeten Komponenten an der Schnittstelle zwischen opto-elektronischen Signalen und Endgeräten wie Server und Router her.
nSerial entwickelt Serializer/deserializer [SerDes]-Empfänger für 10-Gigabit-Netzwerke. Man verwendet die Technik sowohl in optischen Modulen als auch in Kupfer-basierten Anwendungen wie Chip-to-chip-Verbindungen.
Nicht der erste Streich
Durch den Kauf von Giga ApS, Hersteller von integrierten
Hochgeschwindigkeits-Schaltkreisen, konnte Intel schon im
vergangenen Jahr seine Stellung im weltweiten Geschäft der
Glasfaservernetzung ausbauen.
Giga ApS"Bei der Vernetzung ganz vorne sein"
"Trotz der derzeitigen Flaute im Verkauf von Netzwerkausrüstung hoffen wir, dass wir mit der Investition in Glasfasertechnologie beim abzusehenden Aufschwung ganz vorne sind", so Mike Ricci, Vizepräsident von Intels Glasfaser-Produktgruppe.
Intel arbeitet derzeit an der nächsten Generation von opto-elektronischen Komponenten, die eine Leistungssteigerung auf 40 Gigabit in der Sekunde erbringen sollen.
