24.04.2001

TELEKOM AUSTRIA

250.000 minimale Telefonrechnungen

Ein "Irrtum" der Telekom Austria verhalf zahlreichen Haushalten und Firmen - vorwiegend in Oberösterreich - zu einer scheinbar außergewöhnlich niedrigen Telefonrechnung.

Für die Monate Februar und März war nämlich nur die Grundgebühr, nicht aber die Gesprächsgebühr ausgewiesen. Vieltelefonierer sollten sich aber nicht zu früh freuen: Die Gespräche sind mit der nächsten Rechnung zu bezahlen.

Gnädigerweise keine Zinsen

Rund 250.000 Telefonanschlussnehmer konnten sich bei der Abrechnung über die niedrige Rechnung freuen - allerdings nur kurz. Schon in der aktuellen Rechnung weist die Telekom darauf hin, dass die nicht verrechneten Gesprächsgebühren mit der nächsten Rechnung vorgeschrieben werden.

Laut Telekom handelt es sich um einen "technischen Fehler". Bei der Datenübertragung der Abrechnungen ist es demnach zu einem technischen Gebrechen gekommen, sodass die Kosten für die Gespräche nicht mehr auf den Abrechnungszettel gelangt sind.

Das Problem ist aber gerade noch rechtzeitig entdeckt worden, um auf den Rechnungen auf den Fehler hinzuweisen. Keine Zeit blieb allerdings, ihn zu korrigieren. Da das Missgeschick bei der Telekom liege, werden selbstverständlich keine Zinsen verrechnet, erklärte eine Unternehmenssprecherin.