Toshiba steigt in PDA-Produktion ein
Der weltgrößte Notebook-Hersteller Toshiba will im Juli dieses Jahres seinen ersten PDA mit dem Betriebssystem Windows CE 3.0 auf den Markt bringen. Das berichtet der deutsche tecChannel unter Berufung auf IDG-Quellen [International Data Group] in Tokio.
Demnach sind die Toshiba-Techniker bereits in der Endphase der Entwicklung des Pocket-PCs angelangt.
Genauere Details zu Hardwareausstattung, Preis und weltweitem Vertrieb gab das Unternehmen allerdings nicht bekannt. Wie bereits berichtet, scheint aber in Europa Siemens Marketing und Vertrieb des neuen PDAs zu übernehmen.
Palm vor Handspring vor Pocket-PC
Toshibas Einstieg verschärft den Konkurrenzkampf auf dem
boomenden PDA-Markt. Der Umsatz mit den mobilen Minirechnern hat
sich in den USA im letzten Jahr mehr als verdoppelt. Nahmen die
Hersteller 1999 noch 436,5 Millionen US-Dollar ein, waren es im Jahr
2000 schon 1,03 Milliarden. Unangefochtener Marktführer ist
weiterhin Palm vor Handspring. Doch in letzter Zeit haben die
Pocket-PCs aufgeholt. Mit Toshiba als potentem Lizenznehmer könnten
die Windows-CE-PDAs weiter an Boden gewinnen.
Toshiba
