Apple kehrt in Gewinnzone zurück
Nach der Rückkehr in die Gewinnzone ist der
PC-Hersteller Apple auch in Europa für die weitere Entwicklung positiv gestimmt.
"Unsere neuen Produkte kommen gut an", sagte Deutschland-Geschäftsführer Frank Steinhoff am Donnerstag in München. So sei trotz der Flaute auf dem PC-Markt die Nachfrage nach dem neuen Powerbook und dem iMac groß.
Der Konzern habe in den vergangenen Monaten praktisch seine gesamte Produktpalette erneuert. Er sei optimistisch, dass sich Apple auch in Europa von Quartal zu Quartal weiter verbessern könne.
iMacÜberraschend gutes Quartal zwei
Nach einem Verlust im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2000/01 [30. September] konnte Apple weltweit von Jänner bis März 43 Mio. Dollar [49,0 Mio. Euro] verdienen.
Im Vorjahreszeitraum betrug der Gewinn zwar 233 Mio. Dollar, dennoch übertraf Apple die Analystenerwartungen deutlich. "Wir haben gezeigt, dass das erste Quartal wie angekündigt ein einmaliger Ausrutscher war", sagte Steinhoff.
Kein Stellenabbau in Europa
In der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika sank der Umsatz
im zweiten Quartal im Jahresvergleich um knapp ein Viertel auf 326
Mio. Dollar. Verglichen mit dem Vorquartal konnte er aber um neun
Prozent zulegen. Die Stimmung unter den Mitarbeitern in Deutschland
und Europa sei gut, betonte Steinhoff. Es sei kein Stellenabbau
geplant. Zuletzt sei eher neu eingestellt worden.
Apple-Quartalszahlen im Detail
