19.04.2001

H2 & O2 = H2O

Bildquelle: PhotoDisc

Brennstoffzellen kommen statt Batterien

Ob im Handy, im Auto oder im Großkraftwerk - überall funktioniert die Brennstoffzelle nach dem gleichen Prinzip.

Sie erzeugt Strom aus Wasserstoff und Sauerstoff, indem sie chemische Energie in elektrische Energie umwandelt. Dabei fallen Wasser und Wärme sozusagen als Abfallprodukte an.

Brennstoffzellen für Handy und Handheld

Dass Brennstoffzellen sich vor allem für portable Elektrogeräte wie Handys, Handhelds und Notebooks eignen, zeigen die Forscher des Fraunhofer Instituts.

Derzeitige Batterien und Akkus sind teuer, umweltschädlich und halten meist nicht lang genug.

Ihr mit Brennstoffzellen in Batteriegröße ausgerüsteter Laptop läuft ohne zusätzliche Stromversorgung zehn bis zwölf Stunden lang. Ein kleiners Elektrolysegerät, das aus entsalztem Wasser und Strom Wasserstoff herstellt, kann den Wasserstoffspeicher wieder laden.

Brennstoffzellen-Autos von Opel, BMW, DaimlerChrystler

Die Automobilindustrie hat die Brennstoffzelle längst für sich entdeckt.

Opel präsentierte beim Genfer Automobilsalon im vergangenen Jahr den Kompakt-Van Zafira mit Brennstoffzellen, BMW arbeitet an einem Bord-Energiesystem, das von Brennstoffzellen betrieben wird, und DaimlerChrysler wird sein neuestes Brennstoffzellen-Model, NECAR5, auf der Messe in Hannover vorstellen.

Allerdings gilt eine Massenproduktion von Brennstoffzellen-Autos vor dem Jahr 2010 als unwahrscheinlich.