Hawking will US-Akzent loswerden
Stephen Hawking gefällt sein amerikanischer Akzent nicht mehr. Genauer gesagt der seiner elektronischen Stimme, die eine an seinen Rollstuhl befestigte Sprachmaschine von sich gibt.
Indische Audio-Kommunikationsexperten konnten ihn jetzt zum Upgrade überreden. Ein größeres Gefühlsspektrum und Vokabular wird die neue Stimme haben, die Art des Akzents wird Hawking erst im Sommer entscheiden.
Seit 1985 ohne Stimme
Hawking leidet an einer unheilbaren Nervenkrankheit und verlor
1985 infolge einer Lungenentzündung seine Stimme. Er wurde auf den
Tag genau 300 Jahre nach Galileos Tod geboren und hat heute Isaac
Newtons Lehrstuhl an der Universität von Cambridge inne.
Stephen Hawking"Witze über den amerikanischen Akzent"
Vickram Crishna, technischer Berater in Sachen Audio-Kommunikation und Software-Entwicklung, wird die neue Stimme fertigen.
Er und Hawking hätten sich vier Stunden über das Projekt unterhalten. "Witze über den amerikanischen Akzent und Sound-Beispiele haben den Kern der Unterhaltung ausgemacht", so Crishna.
"Der Vorteil an der Software sind die Möglichkeiten der Manipulation für den Benutzer. Statt dass ich eine Stimme für Stephen festlege, kann er seine Stimme feinjustieren und ihr die Charakteristik eines Mannes seines Alters verleihen", so Crishna über das gemeinsame Projekt.
