16.04.2001

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"Dogma 2001" für Video-Spiele

Ernest Adams, Spieleentwickler bei Electronic Arts, hat nach dem Vorbild der Regeln für Filmemacher "Dogma 95" einen entsprechenden Katalog für die Produktion von Video-Games aufgestellt.

Genau wie der dänische Regisseur Lars von Trier mit seinen strengen Kriterien für Filme will Adams mit seinen Regeln den ökonomischen Zwängen bei der Game-Entwicklung inhaltliche Vorgaben entgegensetzen, um bessere Spiele zu erhalten:

Keine Grafikkarten

Analog zum Film-Dogma beschränken die zehn Game-Regeln Adams die Entwickler vor allem technisch, damit diese sich auf die Spiel-Idee konzentrieren.

So verbietet das "Dogma 2001" unter anderem den Einsatz von Hardware-Grafikmaschinen, speziellen Eingabegeräten und Filmen zwischen den interaktiven Teilen eines Spiels.

Daneben beschränkt Adams aber auch den Einsatz von "sinnlosen" schwarzen Elementen [Nur für Räume erlaubt, in denen das Licht ausgeschaltet ist] und verbietet bestimmte bestehende Gengres als Grundlage neuer Spiele [Weil diese die Fantasie beschränken].