Unvergessene Dot.com-Meilensteine
Von Zeit zu Zeit - zuletzt aber gehäuft - greifen sich CEOs angeschlagener oder versenkter Dot.coms an ihr Haupt.
Im Nachhinein betrachtet sind großspurige Ansagen und unverzeihliche Businessfehler offensichtlich.
1999 und 2000, am Höhepunkt des Dot.com-Booms, allerdings nicht. Wie sprach James Cramer, Gründer von TheStreet.com, als er auszog, die Medienwelt zu erobern? "Die Tote-Bäume-Burschen müssen bereits in ihren Stiefeln zittern. Wir haben nun das Geld, um Uralt-Medienmammuts zu zerschmettern."
Oder MarchFirst, die Mitte 2000 eine 770-Millionen-ATS-Werbekampagne fuhren, nur um neue Mitarbeiter anzuwerben. Erst kürzlich wurden dort 2.100 Mitarbeiter entlassen.
Auch anderswo wird zum Höhepunkt des Booms Geld verbrannt: Business.com wird für 115 Millionen ATS verkauft - als "bargain of the century". Ein ausgebranntes, unbewohnbares Haus im Silicon Valley geht für flockige 23 Millionen ATS weg.
Liste der Fehlschläge
eCompany hat diese und 97 andere Momente der Dot.com-Dummheit
zusammengefasst. Auf Platz 99: eCompany selbst, dank einer Liste von
Aktienempfehlungen, die vor einem Monat herausgegeben wurde. Seitdem
haben die Aktien rund 50 Prozent verloren.
The Dumbest e-Business Moment
