13.04.2001

GOT STOCKS?

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Unvergessene Dot.com-Meilensteine

Von Zeit zu Zeit - zuletzt aber gehäuft - greifen sich CEOs angeschlagener oder versenkter Dot.coms an ihr Haupt.

Im Nachhinein betrachtet sind großspurige Ansagen und unverzeihliche Businessfehler offensichtlich.

1999 und 2000, am Höhepunkt des Dot.com-Booms, allerdings nicht. Wie sprach James Cramer, Gründer von TheStreet.com, als er auszog, die Medienwelt zu erobern? "Die Tote-Bäume-Burschen müssen bereits in ihren Stiefeln zittern. Wir haben nun das Geld, um Uralt-Medienmammuts zu zerschmettern."

Oder MarchFirst, die Mitte 2000 eine 770-Millionen-ATS-Werbekampagne fuhren, nur um neue Mitarbeiter anzuwerben. Erst kürzlich wurden dort 2.100 Mitarbeiter entlassen.

Auch anderswo wird zum Höhepunkt des Booms Geld verbrannt: Business.com wird für 115 Millionen ATS verkauft - als "bargain of the century". Ein ausgebranntes, unbewohnbares Haus im Silicon Valley geht für flockige 23 Millionen ATS weg.