Kein rascher Durchbruch für Breitbandtechnik
Die Breitbandtechnologie wird sich einer Studie zufolge in Europa langsamer als erwartet durchsetzen.
Lediglich 14 Prozent der europäischen Haushalte werden bis zum Jahr 2005 über einen Breitbandzugang zum Internet verfügen, ergab eine Studie, die das Marktforschungsinstitut Jupiter MMXI [London/Nürnberg] veröffentlichte.
"Die hohen Gebühren, die gegenwärtig für einen Breitbandzugang anfallen, schrecken die Mehrzahl der Verbraucher von der Nutzung ab", sagte der Autor des Papiers, Staffan Engdegard.
Potenzial und Nutzen noch weitgehend unbekannt
Den meisten Verbrauchern sei das Potenzial und der tatsächliche
Nutzen der Breitbandtechnologie noch unbekannt. Die große
Herausforderung für die Anbieter sei es nun, den Vorteil der
Technologie deutlich zu machen. Für die Studie befragte Jupiter MMXI
rund 3.500 Verbraucher in Europa.
Jupiter MMXINordische Länder als Speerspitze
Am schnellsten werde sich die Technologie in den nordischen Ländern durchsetzen.
Bis zum Jahr 2005 werden der Studie zufolge rund 30 Prozent der Haushalte in Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark einen Hochgeschwindigkeitszugang nutzen [2000: 2,3 Prozent].
Dagegen rechnet das Institut für denselben Zeitraum mit 17 Prozent der Haushalte in Deutschland [2000: 0,9 Prozent].
