Firewalls für Windows im Test
Zwar gestaltet sich der Einsatz moderner Desktop-Firewalls unter Windows deutlich benutzerfreundlicher als der ihrer Vorgänger oder der hardwarebasierten Vettern im Profi-Bereich.
Ohne intime Kenntnisse der Netzwerkprotokolle der TCP/IP-Suite lässt sich allerdings auch heute ein Rechner kaum wasserdicht gegen unerwünschte Besucher aus dem Netz abschotten.
Eine rühmliche Ausnahme stellt da der obendrein für den Privatgebrauch kostenlose ZoneAlarm dar. In LAN und Internet gleichermaßen zu Hause, konfiguriert sich diese Firewall durch den bloßen Gebrauch nahezu von alleine.
ZoneAlarm 2.1.44
Die übersichtliche Oberfläche und intuitive Bedienung machen
ZoneAlarm zur ersten Wahl in Sachen Desktop-Firewall. Das Programm
ist sowohl in einer kostenlosen Freeware-Version als auch in einer
aufwendigeren kommerziellen Version verfügbar.
Zonelabs"Personal Firewall" für erfahrene Anwender
Nicht ganz so übersichtlich, aber ebenso selbstkonfigurierend und zum Nulltarif präsentiert sich die Tiny Personal Firewall.
Sie eignet sich mit ihren umfassenden Möglichkeiten zur Definition eigener Filterregeln speziell für erfahrene Anwender.
Eine interessante Alternative stellt das IDS BlackICE Defender dar. Allerdings überwacht es nur eingehenden Datenverkehr.
Tiny Personal FirewallAusgehende Ports nicht vernachlässigen
Gerade die ausgehenden Ports sollten bei der Konfiguration einer Firewall nicht vernachlässigt werden.
Jeder im LAN oder WAN eingebundene Rechner unterliegt aus verschiedensten Gründen - die im Regelfall nichts mit Attacken zu tun haben - häufigen Scans seiner IP-Ports.
Viel interessanter ist es inzwischen, genau zu kontrollieren, welche Daten über die Ports nach außen wandern.
