10.04.2001

ANTIHACK

Bildquelle: FuZo

Firewalls für Windows im Test

Zwar gestaltet sich der Einsatz moderner Desktop-Firewalls unter Windows deutlich benutzerfreundlicher als der ihrer Vorgänger oder der hardwarebasierten Vettern im Profi-Bereich.

Ohne intime Kenntnisse der Netzwerkprotokolle der TCP/IP-Suite lässt sich allerdings auch heute ein Rechner kaum wasserdicht gegen unerwünschte Besucher aus dem Netz abschotten.

Eine rühmliche Ausnahme stellt da der obendrein für den Privatgebrauch kostenlose ZoneAlarm dar. In LAN und Internet gleichermaßen zu Hause, konfiguriert sich diese Firewall durch den bloßen Gebrauch nahezu von alleine.

"Personal Firewall" für erfahrene Anwender

Nicht ganz so übersichtlich, aber ebenso selbstkonfigurierend und zum Nulltarif präsentiert sich die Tiny Personal Firewall.

Sie eignet sich mit ihren umfassenden Möglichkeiten zur Definition eigener Filterregeln speziell für erfahrene Anwender.

Ausgehende Ports nicht vernachlässigen

Gerade die ausgehenden Ports sollten bei der Konfiguration einer Firewall nicht vernachlässigt werden.

Jeder im LAN oder WAN eingebundene Rechner unterliegt aus verschiedensten Gründen - die im Regelfall nichts mit Attacken zu tun haben - häufigen Scans seiner IP-Ports.

Viel interessanter ist es inzwischen, genau zu kontrollieren, welche Daten über die Ports nach außen wandern.