"GeForce 3" kommt erst im Mai
NVIDIAs Flaggschiff "GeForce 3" wird und wird nicht fertig. Wie von Elsa zu hören ist, kommt die Grafikkarte "Gladiac 920", die mit dem Chip ausgestattet ist, nun erst im Mai in die Läden. Dafür soll sie aber rund 150 Euro billiger werden.
NVIDIA hatte den "GeForce 3" am 27. Februar auf groß angelegten Presseveranstaltungen in Paris und San Jose vorgestellt - Testmuster gab es jedoch nicht.
Dennoch wurden NVIDIAs Kunden, allen voran Elsa , nicht müde, "GeForce3"-Karten fleißig anzukündigen.
Eine Pressemitteilung Elsa versprach sogar die sofortige Auslieferung der "Gladiac 920" mit "GeForce3" an den Fachhandel. Auf Nachfrage stellte Elsa dann klar, dass die Karten erst im April verfügbar sein sollten. Andere Hersteller wollten nicht so lange warten und stellten der Presse Testmuster zur Verfügung, die auf dem Stepping A03 des Chips basierten. Auf der CeBIT schließlich hieß es, Karten mit dieser Version des GeForce 3 sollten auch in den Handel kommen. Elsa verteilte folglich auch eine als "final" bezeichnete Version der "Gladiac 920" mit Stepping A03.
NVIDIAUrsachen der Verzögerung unklar
Der empfohlene Verkaufspreis für die "Gladiac 920" soll laut Elsa jetzt statt 650 Euro nur noch rund 500 Euro betragen. Performance-Unterschiede der Steppings A03 und A05 erwartet sich Elsa jedoch nicht.
Die Gründe für die neuerliche Verzögerung sind damit immer noch unklar. So berichtet die Newssite "golem.de" von Problemen beim Anti-Aliasing, die jedoch in unserem Test einer "Gladiac 920" mit Stepping A03 nicht aufgefallen waren.
Sollte der "GeForce 3" nach all den Geburtswehen im April wirklich das Licht der Welt erblicken, so hat es der 3D-Marktführer jedenfalls geschafft, seine potenziellen Kunden fast drei Monate vom Kauf einer anderen Grafikkarte abzuhalten.
