Nur 3 Prozent der Österreicher nutzen WAP
Das Wireless Application Protocol [WAP] scheint in Österreich erst wenige Liebhaber gefunden zu haben.
Zwar haben bereits vier von fünf Österreichern ein Handy, jeder Fünfte verfügt bereits über ein WAP-Handy und bereits drei Viertel der Österreicher wissen mit dem Begriff WAP etwas anzufangen.
Aktiv genutzt wird WAP aber erst von 3 Prozent der Österreicher. Dies ist das ernüchternde Ergebnis einer Umfrage des Wiener Marktforschers Brainstudio in Kooperation mit dem Consulting-Unternehmen ManNova mit dem Titel "ACS - Austrian Convergence Survey", die vierteljährlich erhoben wird.
Viele wissen nicht um WAP-Tauglichkeit bescheid
Nur ein Viertel der Besitzer eines WAP-Handys hat WAP überhaupt einmal in Anspruch genommen, mehr als ein Drittel davon lässt es gleich wieder bleiben. Jeder fünfte Handy-Besitzer weiß gar nicht, ob sein Gerät WAP-tauglich ist, im höheren Alter ist sogar jeder Dritte unsicher.
Mangelnde Geschwindigkeit, komplizierte Handhabung
Einige Experten sprechen bereits von einem "Flopp". Grund dafür seien mangelnde Geschwindigkeit und komplizierte Handhabung.
Außerdem mangle das Produkt an Kreativität, um wirklich überzeugen zu können. Sowohl die Verkäufe von WAP-Mobiltelefonen als auch deren Benützungen seien hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
Neue Impulse erwarten die Marktforscher von der mittlerweile von allen vier österreichischen Mobilfunkbetreibern angebotenen Übertragungstechnologie GPRS [General Packet Radio System], die zwar nicht den Datendienst WAP ersetzt, die Übertragung dahinter aber deutlich beschleunigt.
