06.04.2001

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max.mobil startet kommerziellen GPRS-Betrieb

Als letzter österreichischer Handynetzbetreiber ist heute auch max.mobil nach einer Testphase mit dem kommerziellen Betrieb der Übertragungstechnologie GPRS [General Packet Radio System] gestartet.

Neben gängigen GPRS-Anwendungen wie Dokumenten-Downloads und E-Mail-Abfrage bietet max.mobil auch "spezielle GPRS-Anwendungen in den Bereichen Information und Entertainment", hieß es heute in einer Aussendung.

Profi-Tarif für 550 ATS monatlich

Als Profi-Tarif steht "mega.max GPRS" zur Verfügung, wo für 40 Euro [550 ATS] monatlich ein Freivolumen von 30 Megabyte zur Verfügung steht. Jedes weitere Megabyte kostet fünf Euro [69 ATS]. Die Grundgebühr gilt nicht nur für GPRS-Services, sondern deckt auch die Basisgebühr für Sprachdienste ab.

Für Entertainment- und Informationsservices gibt es Pauschaltarife. Greift ein User etwa auf den News-Ticker zu, zahlt er monatlich 15 Euro. Für Chatten wird monatlich eine Gebühr von 30 Euro verrechnet.

Neue SIM-Karte

Jeder GPRS-Kunden bekommt eine neue SIM-Karte. Kunden, die für Sprachtelefonie und GPRS-Datenübertragungen nur eine Grundgebühr zahlen wollen, können ihren "alten" Gesprächstarif abmelden und ihre "alte" Telefonnummer auf die GPRS-SIM-Karte übertragen lassen.

Motorola Timeport T260 als Endgerät

Als GPRS-Endgerät ist für max.mobil-Kunden das Motorola Timeport T260 verfügbar, das Handy kostet bei Erstanmeldung 1.990 ATS [145 Euro].

GPRS verbilligt und beschleunigt den Einstieg ins Internet übers Handy. Bei GPRS werden Daten in Paketen - und nicht wie bei GSM kontinuierlich - übertragen. Der Kunde ist bei GPRS ständig online, damit entfällt das lästige und zeitaufwendige Einwählen ins Internet.