max.mobil startet kommerziellen GPRS-Betrieb
Als letzter österreichischer Handynetzbetreiber ist heute auch max.mobil nach einer Testphase mit dem kommerziellen Betrieb der Übertragungstechnologie GPRS [General Packet Radio System] gestartet.
Neben gängigen GPRS-Anwendungen wie Dokumenten-Downloads und E-Mail-Abfrage bietet max.mobil auch "spezielle GPRS-Anwendungen in den Bereichen Information und Entertainment", hieß es heute in einer Aussendung.
Verrechnung nach Datenmenge
max.mobil verrechnet die GPRS-Nutzung nicht nach Zeit oder Zonen,
sondern nach übertragener Datenmenge. Je nach Intensität der
GPRS-Nutzung stehen drei Tarifmodelle zur Auswahl.
max.mobilProfi-Tarif für 550 ATS monatlich
Als Profi-Tarif steht "mega.max GPRS" zur Verfügung, wo für 40 Euro [550 ATS] monatlich ein Freivolumen von 30 Megabyte zur Verfügung steht. Jedes weitere Megabyte kostet fünf Euro [69 ATS]. Die Grundgebühr gilt nicht nur für GPRS-Services, sondern deckt auch die Basisgebühr für Sprachdienste ab.
Für Entertainment- und Informationsservices gibt es Pauschaltarife. Greift ein User etwa auf den News-Ticker zu, zahlt er monatlich 15 Euro. Für Chatten wird monatlich eine Gebühr von 30 Euro verrechnet.
Neue SIM-Karte
Jeder GPRS-Kunden bekommt eine neue SIM-Karte. Kunden, die für Sprachtelefonie und GPRS-Datenübertragungen nur eine Grundgebühr zahlen wollen, können ihren "alten" Gesprächstarif abmelden und ihre "alte" Telefonnummer auf die GPRS-SIM-Karte übertragen lassen.
Motorola Timeport T260 als Endgerät
Als GPRS-Endgerät ist für max.mobil-Kunden das Motorola Timeport T260 verfügbar, das Handy kostet bei Erstanmeldung 1.990 ATS [145 Euro].
GPRS verbilligt und beschleunigt den Einstieg ins Internet übers Handy. Bei GPRS werden Daten in Paketen - und nicht wie bei GSM kontinuierlich - übertragen. Der Kunde ist bei GPRS ständig online, damit entfällt das lästige und zeitaufwendige Einwählen ins Internet.
