06.04.2001

8-BIT-SOUND

Bildquelle:

Komponieren mit dem Gameboy

Oliver Wittchow von der Hochschule für bildende Künste in Hamburg verleiht der 8-Bit-Konsole Gameboy klangmalerische Fähigkeiten: Er verwendet den Gameboy als Synthesizer und Sequencer.

Da "Nanoloop" ein reines Software-Produkt und auf einer normalen Spiele-Karte gespeichert ist, läuft es auf jedem Gameboy ohne zusätzliche Hardware.

Nanoloop ist nicht Sample-basiert

Nanoloop ist ein Stepsequencer, das heißt, es wird eine sich ständig wiederholende Schleife mit 16 Schritten gespielt. Für jeden Schritt können die Parameter der laufenden Loops wie Lautstärke, Tonhöhe usw. einzeln eingestellt werden.

Das Programm ist nicht Sample-basiert und greift direkt auf die Parameter der vier Sound-Chips zu.

Diese werden durch drei "Instrumente" repräsentiert: einen Software-Synthesizer mit u.a. Frequenzmodulation und Panning, zwei rechteckige Wellenformen zur Festlegung der Intervalle zwischen den Tönen und der Pulsweite und einen Noise-Generator für Filter- und Envelope-Funktionen.