01.04.2001

HYPERCOMPUTER

Bildquelle: FuZo

Tausendmal mehr Rechenleistung

Die zukünftige Generation von Supercomputern soll nicht größer als ein Desktop-Gerät sein, wenn es nach den Vorstellungen des US-amerikanischen Unternehmens Star Bridge Systems geht.

In neuartigen Hochleistungscomputern werden die traditionellen CPUs durch Spezialchips ersetzt, die sich pro Sekunde tausende Male selbst neu konfigurieren können.

Auf diese Weise sollen die Transistoren und Gatter eines Rechenchips wesentlich effizienter nutzbar werden, was eine Steigerung der Rechnerleistung um rund das Tausendfache ermöglichen soll.

Erste Prototypen bereits im Einsatz

Vergangene Woche gab das US-amerikanische Langley-Forschungzentrum erstmals bekannt, einen Hypercomputer der Bauart HAL-15 [Hyper Algorithmische Logik] einzusetzen.

Auch das NASA-Forschungszentrum in Hampton, Virgina, wird eines der neuartigen Geräte in den Bereichen Aeronautik, Raumfahrt und Athmosphärenforschung erproben.

HAL-15-Geräte sollen auch im Supercomputer-Zentrum von San Diego, im Verteidungsministerium und in den Filmstudios von Hollywood zum Einsatz kommen.

Stromverbrauch geringer als beim Haarfön

Der Platzbedarf eines HAL-15 ist im Vergleich zu einem Supercomputer marginal, der durchschnittliche Strombedarf liegt unter jenem eines handelsüblichen Haarföns.

Keine offiziellen Angaben gibt es vorerst zum Preis des HAL-15 vor. Die Forscher von Langley jedenfalls sind zufrieden: Ihnen kostet der Einsatz des Prototypen nämlich keinen Cent.