01.04.2001

SUCHT

Bildquelle: FuZo

"Pokemon" in Saudi-Arabien verboten

Die Regierung Saudi-Arabiens hat am Samstag das Video- und Kartenspiel "Pokemon" verboten, da es die Spielsucht fördere und einen nicht-islamischen Einfluss ausübe.

Das Verbot aller mit "Pokemon" in Verbindung stehenden Dinge entspreche dem von der islamischen Behörde erlassenen Edikt zum Schutz der Ideologie, der Moral und des Geldes der Moslems.

Alle bereits eingeführten "Pokemon"-Spiele und Zubehörteile sollen den Angaben zufolge beschlagnahmt und weitere Importe verboten werden.

Animation zum Handeln mit Spielkarten

In dem Verbot hieß es weiter, "Pokemon" sei eine Art Spiel, das vom Islam verboten sei, da es zum Sammeln und Handeln mit "Pokemon"-Karten anhalte.

Das Spiel widerspreche zudem den islamischen Lehren, da es Darwins Theorie der Evolution verbreite und den Davidsstern zeige, der ein Zeichen des Zionismus, Israels und der Freimaurer sei.

Zudem seien in dem Spiel christliche Kreuze und Symbole des japanischen Schintoismus zu erkennen.