Tirol startet Projekt "E-Government"
Ein Schritt in Richtung "papierloses Büro" soll das E-Government-Pilotprojekt "Bürgerakt" der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck-Land sein. "Rund um die Uhr" könne sich der Bürger über das Internet mit "seinem" Passwort Einblick in den Stand seines Verfahrens verschaffen, teilte heute Tirols Landeshauptmann Wendelin Weingartner (ÖVP) in Innsbruck mit.
Gedacht sei der "Bürgerakt" vor allem für Referate, die eine "längere Verfahrensdauer" haben. Der Probebetrieb laufe derzeit im Gewerbe- und Umweltreferat, da hier "längere Verfahrensschritte" notwendig seien, erklärte Weingartner.
In einer nächsten Phase soll das Projekt in alle Bezirkshauptmannschaften übernommen werden. Später sollen auch Gutachten über dieses System abrufbar sein.
E-Government in Tirol
Mit der Projektierung war die Datenverarbeitung Tirol GmbH [DVT]
beauftragt worden. Fünf Leute hätten seit November dieses System
entwickelt, erklärte ein Verantwortlicher. Zunächst habe die DVT die
Absicht gehabt, das System zu kaufen. Da jedoch keine befriedigende
Lösung mit einem entsprechend hohen Sicherheitsstandard gefunden
werden konnte, habe man den "Bürgerakt" selbst entwickelt. Die
Sicherheitsvorkehrungen seien "auf Bankenniveau", betonte die DVT.
Tiroler Landesregierung
